ad te levavi

Papst Benedikt zum 1. Advent:


„Advent bedeutet im wesentlichen: Gott ist hier“. „Er hat sich nicht zurückgezogen aus der Welt, er hat uns nicht allein gelassen. Auch wenn wir ihn nicht sehen und berühren können, ist er doch hier und besucht uns auf vielfältige Weise.“ In der Adventszeit sollten sich die Christen neu darüber im klaren werden, wie Gott „in unser Leben tritt“. „Wir alle erleben im Alltag, dass wir wenig Zeit für den Herrn haben und auch wenig Zeit für uns. Das „Machen“ absorbiert uns; wir investieren zu viel Zeit ins Vergnügen und in Ablenkungen. Die Dinge „überwältigen“ uns manchmal.

Die liturgische Zeit des Advent, die wir jetzt beginnen, lädt uns zu Schweigen ein: damit wir seine Präsenz spüren. Sie lädt uns ein, dass wir die einzelnen Geschehnisse des Tages als Zeichen sehen, die Gott uns schickt... Wie oft lässt Gott uns etwas von seiner Liebe spüren! Was für eine schöne und für unser Leben heilsame Aufgabe wäre es doch, ein inneres Tagebuch dieser Liebe zu schreiben!“


Gedanken dazu aus der Regel des hl. Benedikt, Kap. 7,1-10:  GOTTESFURCHT

Die erste Stufe der Demut: Der Mensch achte stets auf die GOTTESFURCHT und hüte sich, Gott je zu vergessen.
Stets denke er an ...
Zu jeder Stunde ...
Der Mensch erwäge: Gott blickt voll Liebe auf ihn ...


Leben in der Gegenwart Gottes im Alltag,

mit einem Herzensgebet Treppen steigen,

mit einem Herzensgebet zum Chor gehen,

mit einem Herzensgebet die Mitschwester grüßen,

mit einem Herzensgebet das Schweigen üben,

mit einem Herzensgebet bei Tisch essen,

mit einem Herzensgebet die Arbeit tun,

mit einem Herzensgebet die Zelle lieben,

mit einem Herzensgebet …

mit Gott im Herzen leben,

ihn nicht vergessen.


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